Heidrun Leinenbach

Meine Inhalte und Ziele

Mein Leitmotiv kennen Sie bereits:

Gemeinsam stark für Düsseldorf !

Meine Rede auf dem Kreisparteitag am 22. Juni 2015

Mein Leitmotiv hat eine Vorgeschichte.

Immer schon habe ich die politische Entwicklung in Düsseldorf aufmerksam verfolgt. Obwohl ich in einem sozialdemokratischen Elternhaus aufgewachsen bin, habe ich frühzeitig erkannt, dass meine politische Heimat die CDU sein würde.

Sie steht für drei Prinzipien, die ich ohne Vorbehalt teile:

  • Eine Weltanschauung auf christlich-jüdisch-abendländischer Basis, aber offen für Menschen anderer Religionen und Überzeugungen;
  • verantwortete Freiheit;
  • in Solidarität gelebte Gerechtigkeit.

Ein aktives Engagement in dieser Partei war immer eine Option für mich. Aber ich musste und wollte Prioritäten setzen. Die Betreuung meiner Eltern in ihren letzten Lebensjahren war für mich absolut vordringlich und wäre mit einem Parteiengagement nicht vereinbar gewesen. Davor war ich beruflich sehr eingespannt und ich hätte mich nicht ausreichend für die Partei einsetzen können. Darum bin ich erst 2013 auf den für mich zuständigen Ortsverband zugegangen, um dort einzutreten. Schnell war ich im Vorstand unseres Ortsverbandes und sofort habe ich mich mit großem Engagement in den Kommunalwahlkampf gestürzt.

Meine Visionen und Ziele teile ich mit der CDU Düsseldorf, die schon in den letzten Jahren sehr konkret definiert hat, wo es hingehen soll. Es lohnt sich, das Zukunftsprogramm Düsseldorf 2020 plus zu lesen. Darin steht eigentlich alles, was auch mir am Herzen liegt. Hier in Kürze die Stichworte:

  • Unsere Stadt hat einen stabilen Haushalt und solide Finanzen
  • Der soziale Frieden ist auf Dauer gesichert
  • Familien haben in Düsseldorf eine gute Perspektive
  • Kinder und Jugendliche haben durch vielfältige Bildungsangebote bessere Chancen
  • Düsseldorf ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit vielen Arbeitsplätzen
  • Das Wohnungsangebot wird bedarfsgerecht in allen Preislagen weiterentwickelt
  • Jüngere und Ältere fühlen sich in Düsseldorf wohl
  • Ehrenamtliches Engagement stärkt das Miteinander in unserer Stadt
  • Düsseldorf ist Vorreiter beim Klimaschutz
  • Düsseldorf ist Sportstadt
  • Düsseldorf lebt Vielfalt
  • Düsseldorf ist eine bedeutende Kunst- und Kulturmetropole
  • Die Menschen in Düsseldorf leben sicher
  • Düsseldorf fördert innovative Mobilitätskonzepte
  • Düsseldorf ist Partner in der Region, in Europa und in der Welt
  • Düsseldorfs Stadtverwaltung bietet optimalen Bürgerservice

Darüber hinaus unterschreibe ich gerne die Aussage unseres Generalsekretärs Peter Tauber, der gesagt hat: „Wenn wir als Volkspartei eine Zukunft haben wollen, brauchen wir in unseren Reihen mehr Frauen. Wir brauchen ihre Erfahrungen, ihre Sichtweisen, ihr Können.“

2014 hat der Wähler die Düsseldorfer CDU in die Opposition geschickt. Ich verstehe Opposition aber nicht nur als Kritik und Kontrolle der Stadtregierung, sondern als Instanz, die Alternativen entwickeln und aufzeigen soll.

Mein Ziel ist, gemeinsam mit der CDU Düsseldorf solche Alternativen zur heutigen Politik zu entwickeln und aufzuzeigen – und bald in der gestaltenden Position wieder verwirklichen zu können.

 

  • Was bewegt mich in der CDU?

Mich bewegt, dass die heutige CDU Düsseldorf derzeit gehemmt ist, ihre Potenziale und damit die Potenziale unserer Heimatstadt zu entfalten. Welche Gründe auch immer das haben mag. Man spricht, und das nicht nur hinter vorgehaltener Hand, von einem Riss, der sowohl durch die Fraktion als auch durch die Kreispartei geht.

Wenn das so ist, verlieren wir kostbare Energien. Könnten wir diese Energien bündeln – auf ein gemeinsames Ziel hin – wären wir dem Erfolg schon einige Schritte näher.

 

  • Wo wollen wir hin?

In der Sache hat es die CDU Düsseldorf, wie gesagt, schon längst formuliert: In dem Zukunftsprogramm 2020 plus. In der Politik wollen wir wieder dahin kommen, dass wir sie so gestalten, dass unsere Visionen und Pläne Wirklichkeit werden können.

 

  • Wofür stehe ich?

Ich will und werde für die CDU Düsseldorf wieder die Aufmerksamkeit gewinnen, die sie verdient. Ich will, dass sie ihr Gesicht zurück gewinnt. Sie soll und wird erneut die Volkspartei in Düsseldorf sein.

 

  • Was und wie will ich das erreichen?

Was ich will, ist am besten damit erklärt, was ich nicht will: Ich will keine einsamen Beschlüsse fassen. Ich will, dass die Kommunikationswege offen sind, von der Basis bis in die Spitze. Hierzu müssen alle Interessengruppen gehört werden.

Ich freue mich schon jetzt auf engagierte Diskussionen.

 

Was mir am Herzen liegt

In Düsseldorf leben Frauen und Männer, Junge und Alte, Wohlhabende und Benachteiligte. Menschen aus mehr als 100 Nationen leben hier, ob als Vertriebene, Flüchtlinge oder Zuwanderer. Die heutige Realität – und kein Stammtisch kann sie wegdiskutieren – heißt Diversität. Wir müssen uns mit einer Vielfalt der Kulturen auseinandersetzen. Mein Wunsch ist eine

„Kultur der Vielfalt in der Vielfalt der Kulturen“

Noch nie hat sich die CDU für Gleichmacherei eingesetzt. Sehr wohl aber für respekt- und verantwortungsvolle Solidarität. Auf allen Ebenen. Dafür müssen wir Angebote machen.

Wir müssen, nur als Beispiel, mehr dafür tun, dass Zuwanderer jeder Herkunft unsere Sprache erwerben können. Nur so kommen sie in die Lage, unsere Werte und unsere Kultur zu verstehen und sich schließlich anzueignen. Nur so kommen sie auch zu einer gemeinsamen Sprache untereinander.

Ein ganz anderes Beispiel: Wir müssen Sorge tragen, dass unsere Senioren weiterhin am Leben in der Stadt teilnehmen können, statt in Heimen in romantischem Grün zu vereinsamen.

Auch die jungen Menschen in unserer Stadt liegen mir am Herzen. Sie sind es, die in unserer Gesellschaft und Kultur zukünftig leben und sie weiterentwickeln sollen. Daher müssen Sie stärker Gehör finden.

Was hilft uns dabei? Klare Strukturen, frisches Blut, kreative Köpfe und Ideen aus der Wirtschaft, dafür stehe ich!

Wir müssen . . . wir müssen noch sehr viel Arbeit leisten. Gemeinsam!

Gemeinsam stark für Düsseldorf !